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Five star review - Sixto Corbalán alongside Catriona McKaySCOTSMAN

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Five star review - Sixto Corbalan alongside Catriona McKay
JUST three musicians featured in this Edinburgh International Harp Festival Concert, but between them they encompassed a wonderfully wide world of music, teeming with both virtuoso technique and captivating musicality.
Catriona McKay and Olov Johansson/Sixto Corbalán - Merchiston Castle School, Edinburgh
A proud aspect of the Harp Festival’s 32-year history is its long track record of showcasing Paraguayan artists, enabling that country’s distinctively rich national tradition – developed by local musicians from the instruments that accompanied Jesuit missionaries there in the 17th and 18th centuries – to feed fruitfully into Scotland’s recent leaps-and-bounds harp revival.
Interestingly, in contrast to their Celtic counterparts, some 90 percent of Paraguayan harpists are men, but this year’s festival ambassador Sixto Corbalán (performing in front of Paraguay’s actual UK ambassador, who’d flown up especially from London) proved he could do sublimely delicate and ethereal with the best of them – as he could just about everything else, it seemed, in terms of conjuring magic from plucked strings.
His mix of folk-based material, national repertoire classics and contemporary compositions, some original, took in a thrilling sweep of dynamic, textural and emotional contrasts, from bare-knuckle bassy attack to exquisitely pretty playfulness, tangy jazz tones to country-blues licks, clamorous drama to shimmering serenity: his standing ovation was thoroughly earned.
The Scottish/Swedish duo of harpist Catriona McKay and nyckelharpa (keyed fiddle) maestro Olov Johansson thus had a hard act to follow, but sounded just as inspired as the rest of us by Corbalán’s set – plus their collaboration is likewise self-evidently a labour of love in the first place, as shone resplendently through their astoundingly intricate, melodically gorgeous tapestries of tradition and modernity.

Edinburgh, 12.04.2014

Sixto Corbalan verzauberte die Besucher mit seiner HarfenmusikWA

cerrarWestfälischer Anzeiger
Sixto Corbalan verzauberte die Besucher mit seiner Harfenmusik
RÜNTHE - Weihnachtslieder erklangen – begleitet von einem Harfenzauberer. Nicht nur ein wunderschöner Schlussakkord berührte die Gäste des letzten Weltmusikkonzerts 2012 tief. Jede Minute des Auftritts von Sixto Corbalan an seiner Paraguay-Harfe im Trauzimmer geriet am Montagabend zu einem unvergesslichen Erlebnis, einem musikalischen Weihnachtsgeschenk. Sixto Corbalan verzauberte die Besucher mit seiner Harfenmusik. Mit der Harfe zaubern, nicht nur auf dem Instrument Saiten anschlagen, sondern auch beim Zuhörer Gefühle zum Klingen bringen, das gelang Sixto Corbalan aus Paraguay auf eindrucksvolle Weise. Ganze 150 Zentimeter groß ist sein 36-saitiges gestimmtes Instrument. Greift Corbalan in diese Saiten, glaubt man mal ein ganzes Orchester zu hören, dann wieder nur, fast sphärische Klänge zu vernehmen. Corbalan verleitet seine Zuhörer dazu, die Augen zu schließen, einem Titel wie „Der Wasserfall“ nicht nur die Ohren, nein, die ganze Phantasie zu widmen. Er musiziert dann nicht nur mit seiner Harfe, er malt Bilder im Kopf. Wie ein Film laufen bei geschlossenen Augen Bilder ab, wie ein kleines Rinnsal über leichte Unebenheiten seines Bettes fließt, Steine umspielt, leise gurgelt und plätschert. Nur um immer mehr anzuschwellen, bis die Wassermassen mit tosender Gischt in einem Wasserfall in die Tiefe stürzen. Und diese Bilder erschafft dieser junge Künstler aus Asunción, der Hauptstadt Paraguays, fast spielerisch. Sähe man ihn nicht spielen, könnte man meinen, der Mann hat mindestens 20 Finger, mit denen er agiert. Dabei deckt er ein Repertoire ab, das neben traditioneller Folklore und Eigenkompositionen auch Werke anderer zeitgenössischer Komponisten einschließt. Da blitzt auch mal ein Ausflug in den Bossa Nova, Jazz, Country und Rock auf. So kann es vorkommen, dass er gerade noch leise auf der Harfe improvisiert, dann plötzlich mitten in der „Bonnie & Clyde“ Filmmelodie zaubert. Nur um kurz darauf einen Ohrwurm der legendären „Carpenters“ aufleben zu lassen. Völlig unaufgeregt wirkt er dabei, im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch. Zum Ende lud Sixto Corbalan seine Zuhörer im restlos gefüllten Saal ein, ihn bei bekannten Weihnachtsliedern wie „Kling Glöckchen“, oder „Alle Jahre wieder“ mit ihrem Gesang zu begleiten. Da ließen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht lange bitten und stimmten sich gemeinsam mit diesem sympathischen Künstler auf die kommenden Feiertage ein. Lang anhaltender und frenetischer Applaus belohnte Sixto Corbalan im Trauzimmer für seinen begeisternden Auftritt. - jk

Bergkamen, 18-12-2012

Wunderkind an der HarfeRGA

cerrarRemscheider Generalanzeiger
Wunderkind an der Harfe. Von Niklas Dimmer
Remscheid. Sixto Corbalán, das paraguaische Harfen-Wunderkind, das 1984 geboren wurde, nahm seine Zuhörer im Theo-Otto-Theater mit auf eine wunderbare Reise. Die Reihen im Foyer waren nur spärlich besetzt, doch das tat der Atmosphäre keinen Abbruch. Der stets höfliche und sympathische Corbalán verstand sich perfekt darauf, die Gäste mit einzubinden. Er bemühte sich, seine Zuhörer auf Deutsch zu begrüßen und erzählte, er bringe die traditionelle Musik aus seiner Heimat Paraguay mit. Auf Englisch sprach er von den beiden Musikrichtungen, die traditionell in Paraguay beheimatet seien: "Guaranias", langsame, romantische Stücke und "Polcas", Tanzmusik. Er ließ das Publikum in den traumhaften paraguyanischen Klangkosmos eintauchen: Die ersten Töne waren glockenhell. Die Flagge Paraguays im Rücken ließ er seine Finger über die Saiten fliegen und hielt immer wieder inne. Melodiöse und melancholische Passagen wurden wild und verworren. Er wühlte auf den Saiten der Harfe und wühlte damit Emotionen auf, bis die Musik wieder in fröhliche Passagen umschlug und den Zuschauern ein Lachen entlockte. So überraschend und erheiternd wirkte der Wechsel. Zwischen den Stücken streute er immer wieder Informationen und kleine Anekdoten zur Musik, zu Komponisten und zum Instrument selbst ein. So seien die Saiten, die heute aus Nylon sind, früher aus Schweinedarm gewesen. Der Corpus sei aus Cedar und Fichte. In einem der Stücke, das Corbalán spielte, habe der Komponist versucht, einen Wasserfall zu imitieren. Anfangs plätscherten die Töne vor sich hin. Schnell strömten sie bedrohlich. Der Corpus der Harfe glitt dabei über seine Schulter, so dass es aussah, als tanze er mit der Harfe. Nach dem Stück applaudierten die Zuschauer stark und lange Ein anderes Stück beschrieb einen "Milchzug". Zu Anfang schlug der Instrumentalist die Saiten nur zart an und lehnte sich immer wieder gegen den Corpus der Harfe, um den Ton zu ersticken. Doch von Anschlag zu Anschlag wurde es immer wilder, schneller, lauter und ekstatischer, als fahre ein Zug an. Sein Spiel wechselte immer wieder in ruhige, beherzte Melodien, bis die Finger dann wieder schnell über die Saiten tanzten. Nach jedem Stück folgte langer und begeisterter Applaus. Corbalán spielte eine Komposition seines Bruders, danach eines der wichtigsten Stücke Paraguays, die Hymne, und zum Schluss, als Zugabe, eine eigene Komposition. "When you listen a music and want to remember, you must have noise", pflege er zu sagen. "I want you to remember my music." Bestimmt!

Remscheid, 14.12.2012

Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik: Melodien auf der Paraguay-HarfeBlog Esperanza

cerrarBlog Esperanza
KONZERTREIHE KLANGKOSMOS WELTMUSIK: MELODIEN AUF DER PARAGUAY-HARFE
Ich bin ein großer Fan der internationalen Konzertreihe "Klangkosmos Weltmusik". Diese wurde im Jahr 2000 auf Initiative des DOMFORUM, des Begegnungszentrums der katholischen Citykirche und alba Kultur in Deutschland ins Leben gerufen; zunächst mit monatlichen Konzerten in Köln. Seitdem haben sich lokale Kulturorganisationen in über dreissig Städten dem Projekt angeschlossen. Die "Klangkosmos Weltmusik" basiert ursprünglich auf die Idee, mit ihrer internationalen Live- Musikreihe Menschen aus allen Nationalitäten, Konfessionen und Generationen zu erreichen und ihre verschiendesten sozialen und kulturellen Kontexte miteinander zu vereinen. Somit haben die BesucherInnen die Möglichkeit, im gemeinsamen Erlebnis des Zuhörens einander zu begegnen. Nach der Veranstaltung haben alle BesucherInnen die Gelegenheit, bei landestypischen Speisen und Getränken Gespräche mit den Musikern zu führen. Auch CD´s werden verkauft. . Gestern fand in Wuppertal das Konzert des Sixto Corbalán statt. Die traumhafte Melodien auf der Paraguay-Harfe lösten bei den Zuschauern und Zuschauerinnen unendliche Glückgefühle aus. Meiner Freundin und mir standen vor Freude und Glücklichsein die Tränen am Auge, während die Sitznachbarinnen genießend auf ihren Plätzen tanzten. . "Sixto Corbalán, Jahrgang 1984, ist ein Virtuose auf der Paraguayischen Harfe, dem National-instrument seiner Heimat. Der Name Paraguay ist ein Ausdruck aus der Sprache der Ureinwohner des Landes, der Guaraní, der bedeutet `Wasser, das zum Wasser geht´. . Sixto Corbalán ist eine Art `Wunderkind´ aus Asunción, der Hauptstadt Paraguays. Ohne jeden musikalischen familiären Hintergrund begann er mit acht Jahren, Harfe zu spielen. Er gewann mit 12 Jahren erste Preise und Auszeichnungen. Es folgten Unterricht bei renommierte Harfenlehrern und Studium am Nationalen Musikkonservatorium. Trotz seines jungen Alters gilt Sixto Corbalán schon heute als einer der führenden Solisten und einer der wichtigsten sowie innovativsten Komponisten aus diesem Instrument. . Mit seinem Repertoire, das neben der reichen traditionellen Folklore und Eigenkompositionen auch Werke anderer zeitgenössischer Komponisten umfasst, blickt Sixto Corbalán weit über die Grenzen Paraguays hinaus. Bossa, Nova, Jazz, Country und Rock prägen die Struktur mancher Stücke oder blitzen immer wieder als Zitate auf. Dieser Souveräne Umgang mit der eigenen Tradition und neuen Stilelementen entspricht durchaus auch der Geschichte und dem Charakter des Instruments, das als Symbiose zweier Kulturen entstand. . Spanische Jesuitenpater hatten im 17. Jahrhundert das damalige Modeinstrument Europas in die Kolonie in der "neuen Welt" gebracht und für ihre Missionierung eingesetzt. Die Guarani-Indianer adoptierten die harfe schnell, perfektionierten die Bauweise für ihre Bedürfnisse und schufen ihr eigenes Repertoire. Das Ergebnis ist die heutige Paraguay-Harfe mit 36 diatonisch gestimmten Saiten und 150 Zentimetern Höhe. Sie ist fünf Halbtöne höher als die europäische Harfe gestimmt und gilt als kreolischer Klangkörper. Bis heute ist die paraguayaische Harfe das wichtigste Instrument der lebendigen Musiktraditionen des Landes und wird von zahlreichen Harfenbauern im Land hergestellt." Quellen: http://www.klangkosmos-nrw.de/showpopup.htm?typ=artist&page=155 http://www.youtube.com/watch?v=ykxxgROF4Bw . Fotoquelle: http://www.klangkosmos-nrw.de/showpopup.htm?typ=artist&page=155 . Siehe auch: http://www.myspace.com/sixtocorbalan

Wuppertal, 07.12.2012

Rudolstadt Festival Showcases the range and magic of harp musicDeutsche Welle

cerrarDEUTSCHE WELLE 2011
Rudolstadt festival showcases the range and magic of harp music
Myanmar, Gambia, USA, Wales, Paraguay and Germany: at the TFF Rudolstadt music festival, harpists from all over the world and from divergent musical traditions came together for a fascinating program. Each year, the TFF Rudolstadt festival highlights an instrument Two kinds of harps, the saung-gauk from Burma and the West African kora, seem to have very little in common at first. They produce different sounds, and the culture of court music in Myanmar is a far cry from the tradition of storytellers known as griots in West Africa. The two instruments are also built and tuned differently. Nevertheless, they can make great music together, as is evident from a listen to a work titled "Together." U Kyaw Myo Naing from Myanmar and Lamin Jobarteh from Gambia combine their musical traditions, letting the sounds of their harps meld so fluidly that the listener can hardly distinguish the African from the Asian. Musically inspiring moments like these are no rarity at the TFF Rudolstadt festival, Germany's largest when it comes to folk and dance music. Every year, Rudolstadt features a different instrument or instrument family, alongside a program of music of the most diverse origins. From ancient Egypt As far as researchers can tell, the arched harp was played in Egypt over 3,000 years ago, before its use expanded through Persia and India, then Rome and Greece, all the way to Europe and, later, to West Africa. So ultimately0 the saung-gauk and the kora belong to the same instrument family. The harp has been played in Europe for at least 1,000 years, starting in the British Isles and later extending across the continent. Audiences at Rudolstadt were able to experience first hand how medieval harp music sounds with a piece called "Lamento di Tristano," a lament of the mythical bard Tristan composed in 13th century Italy. "Magic Harps" was one of the many harp-centered concerts at the 2011 TFF Rudolstadt festival So many strings! But just how do the six players prevent musical chaos, what with all of those strings and their long-resounding tones? As is often the case in Rudolstadt, the real trick lies in the arrangements. Wolfgang Meyering is Rudolstadt's longstanding musical director and responsible for making sure that the very diverse array of genres and performers represented at the festival doesn't end up sounding arbitrary. He heads rehearsals, ensures that arrangements are transparent and sometimes decides who will perform in a given piece. Meyering admits that not everything can make the program, given the sometimes rather abbreviated time available for rehearsal. Burmese court music is, for example, so complex that festival organizers decided to let just percussionist Nora Thiele accompany U Kyaw Myo Naing and his music. The Burmese harpist dedicated the resulting work, "Father," to his own father, who died just weeks before the festival. Sixto Corbalan from Paraguay performed at TFF Rudolstadt 2011 Bound for the capital The harps of South America are also ultimately related to their ancient Egyptian forebears. Spanish conquerors brought over the well-traveled instruments, where they became part of various folk music traditions from Mexico to Chile starting in the 16th century. Sixto Korbalan from Paraguay, who represented South American harpists in Rudolstadt, offered a virtuosic highlight of the event. "El tren lechero" ("The Milk Train") is a harp classic from Paraguay. It's a piece in which the train's journey becomes audible to the listener - a journey made each morning to bring milk from the countryside into the capital of Asuncion. The work mimics the train as it departs, speeds up and arrives, even suggesting the rattling of the wheels and the sound of its whistle. And there's one other thing listeners are sure to notice - the technical brilliance of Latin American harp music. Author: Matthias Klaus / gsw Editor: Rick Fulker

Berlin, 12.09.2011

Wenn Musiker und Instrument eins werdenAugsburger Allgemeine

cerrarAugsburger Allgemeine
Wenn Musiker und Instrument eins werden Sixto Corbalán - Harfenist aus Paraguay - begeistert die Zuhörer in der Klangwerkstatt in Markt Wald. Von Maria Schmid
Markt Wald. Bei dem diesjährigen vierten Werkstattkonzert in der Klangwerkstatt Markt Wald konnten sich die Konzertbesucher die Frage stellen: Ist es die Magie der „Arpa paraguayana“? Oder ist es Sixto Corbalán, der 27-jährige Harfenist aus Paraguay, der diesen unglaublichen Zauber seiner Harfe entlockt und damit die Gäste entzückt? Die von dem Spiel ausgehende Faszination zog das Publikum sofort in ihren Bann. Es schien durch die Perfektion und Schnelligkeit der Finger den Atem anzuhalten. Die Werkstatt hatte sich in einen Konzertraum verwandelt und es roch angenehm nach Holz. Doch als der „junge Wilde der lokalen Harfenszene“ aus Paraguay die ersten Saiten anzupfte, waren die meisten nur noch in sein Spiel vertieft. ANZEIGE Sixto Tadeo Corbalán Sanabria entführte in ungeahnte Gefilde der Harfenmusik. Das Publikum hörte nicht nur gewohnt südamerikanische Rhythmen, sondern das Feuer und die Melancholie, Klangfarben voller Intensität, voller Dramatik. Corbalán entführte Jung und Alt in eine neue Literatur für dieses königliche Instrument. Da gab es Tango, Bossa nova, Jazz und Country-Töne ebenso zu hören wie Rock’n Roll. Corbalán erzählte von „The Mother’s Love“, von wilden „Kaskaden“ rauschenden Wassern und brachte „Souvenirs“ aus Paraguay mit. Das Lächeln schien sich bei den Besuchern bei „Laras Theme“ aus Dr. Schiwago, „El cóndor pasa“, „Yesterday“, dem „Jailhouse Rock“ oder dem Country-Song „Sweet, Sweet, Smile“ zu vermehren. Wie zu einem Klangkörper zusammengeschweißt Wer hat noch das Anfahren und Schnaufen einer Dampflok in Erinnerung? Nun, Sixto Corbalán brachte sie so richtig in Fahrt und das alles mit und auf seiner Harfe. Er stand und spielte, ganz in sich und seine Musik versunken. Der Harfe hatte er „Stelzen“ verpasst. Sie lehnte an seiner rechten Schulter. Dabei spürte er sie und ihren Klang ganz besonders. Der Rhythmus und die Melodien schweißten sie zusammen zu einem Klangkörper. André Schubert sagte zur Begrüßung, Sixto Corbalán sei im letzten Jahr zum Musikantenstammtisch gekommen und habe einige selbst komponierte Stücke vorgetragen. Mit Hilfe der beiden Halbtonschlüssel an seiner linken Hand erzeugte er chromatische Tonfolgen, die auf seinem Instrument bis dahin als nicht spielbar galten. Er wurde spontan zu diesem Konzert in die Werkstatt eingeladen und hat es nun wahr gemacht. Beim „roots folk world music“-Festival in Rudolstadt Ende Juni wird er ebenfalls im Bühnenprogramm der „Ruth“-Preisverleihung 2011 zum 10-jährigen Bestehen spielen. Aber Sixto Corbalán ist nicht nur ein ausgezeichneter Harfenist sondern auch Komponist. Dabei betonte er immer wieder auch die großen Talente seines Bruders Juan Jorge Corbalán Sanabria. Gemeinsam sind sie die „Hermanos Corbalán“. Er wirkte beim wohlverdienten Applaus und Bravo-Rufen bescheiden und ein wenig verlegen – doch seine schwarzen Augen strahlten vor Freude. Zwar war die Begrüßung auf deutsch, lieber sei ihm jedoch Englisch, denn seine beiden Heimatsprachen, Spanisch und die Ursprache Guarani, könnten die Gäste nicht verstehen. Doch Sixto Corbalán brauchte nicht viele Worte, er sprach mit den Saiten seiner Harfe und die versteht jeder.

Augsburg, 25.06.2011

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